Bei dieser Spielform gibt es mehr als 100.000 Kriterienkombinationen.
Die "objektive" Beurteilung durch eine Moderatorin oder einen Moderator ist notwendig.
Die/der ModeratorIn hat die absolute Schiedsrichterfunktion und entscheidet, ob die angelegten Kriterien zueinander passen oder nicht.
Die/der ModeratorIn ist gleichzeitig Infopoint-ManagerIn und übernimmt die Ausgabe der Info-Points.
Spielregel:
Die Erkundungskarten werden nach Farben sortiert.
Den SpielerInnen stehen für das Spiel sechs verschiedenfarbige Erkundungskartenstapel zur Verfügung.
Die unterschiedlichen Farben der Erkundungskartenstapel haben dabei folgende Bedeutung:
Grün | Interessen |
Violett oder Lila | Berufsfotos |
Rot | Geistige Fähigkeiten |
Orange | Körperliche Fähigkeiten |
Gelb | Soziale Fähigkeiten |
Dunkelblau | Berufstätigkeiten |
Die/der Infopoint-ManagerIn legt zu Spielbeginn die 33 Inselkarten verdeckt auf den Tisch.
Die/der SpielerIn, die/der mit dem Zahlenwürfel die höchste Punktzahl erzielt, darf von den verdeckten Inselkarten eine Karte ziehen.
(Bei gleicher Punktzahl wird so lange gewürfelt, bis die/der SpielerIN mit der höchsten Punktzahl ermittelt ist.)
Die anderen Inselkarten werden zur Seite gelegt. Sie sind für das weitere Spiel bei dieser Variante unbedeutend.
(auch beim Inselforscherdomino gibt es viele weitere Varianten)
Die/der SpielerIn mit der höchsten Punktzahl legt die gezogene Inselkarte aufgedeckt in die Mitte des Spieltischs und darf sich sofort eine der oben aufliegenden Erkundungskarten von einem der sechs Erkundungskartenstapel nehmen und an eine Seite der Inselkarte in der Mitte des Spieltischs anlegen.
Das Anlegen der Karte ist zu begründen.
Z.B.:
Aussage auf der Inselkarte, in diesem Fall "Bewegungsinsel": "Körperlich aktiv sein"
Aussage auf der Erkundungskarte, hier Interessenkarte: "Mit Elektronik zu tun haben"
Mögliche Begründung:
"Wenn ich als Elektroinstallateur an Baustellen arbeite, habe ich mit Elektronik zu tun und bin auch körperlich aktiv."
Mit Einverständnis der/des SpielmoderatorIn gibt es für das Anlegen an die Inselkarte einen Info-Point.
Die/der SpielerIn, die/der links von der/dem ErstspielerIn sitzt, setzt das Spiel fort.
Ab jetzt dürfen nur noch Erkundungskarten an Erkundungskarten angelegt werden.
Zum Andocken stehen alle beschrifteten Seiten der bereits ausgespielten Erkundungskarten zur
Verfügung.
Die Art der anzulegenden Erkundungskarte wird durch den Wurf mit dem Farbwürfel ausgelost.
Für jedes, für den/der SpielmodertorIn nachvollziehbare Anlegen, gibt es einen Info-Point.
Passt das Kriterium einer Erkundungskartenseite nicht zu der angelegten Erkundungskartenseite,
muss die/der anlegende InselforscherIn entweder eine Runde aussetzen oder einen Info-Point abgeben.
Das Anlegen von Erkundungskarte an Erkundungskarte ist so lange möglich, als es die gewählte Spielfläche erlaubt,
d.h. die anzulegende Erkundungskarte nicht von der Spielfläche/Spieltisch fällt.
Sobald beim Versuch, eine Erkundungskarte anzulegen, diese von der Spielfläche fällt,
muss der anlegende Spieler 5 Info-Points abgeben. Das Spiel ist dann sofort beendet.
Das Spiel ist auch beendet, wenn ein weiteres Anlegen von Erkundungskarte an Erkundungskarte aufgrund der Spielfläche und der Einschätzung der SpielerInnen nicht mehr möglich ist und kein(e) Spieler(In) eine weitere Karte anlegen kann/möchte.
Die Spielerin/der Spieler mit den meisten Info-Points ist Inselforscher-Domino-ExpertIn.
Weitere Varianten, wie z.B. zeitlich limitierte Varianten, sind durchaus denkbar.